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[ 603VEWI17 ] Subject Quality and effectiveness of care

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Es ist eine neuere Version 2019W dieses Fachs/Moduls im Curriculum Master's programme Human Medicine 2019W vorhanden.
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Workload Mode of examination Education level Study areas Responsible person Coordinating university
4 ECTS Accumulative subject examination M1 - Master's programme 1. year Human Medicine Dorothea Greiling Johannes Kepler University Linz
Detailed information
Original study plan Master's programme Human Medicine 2017W
Objectives (*)Die Studierenden können die Rolle von Versorgungsforschung im Public Health Action Cycle einordnen, spezifische Merkmale der Versorgungsforschung erläutern, und Fragestellungen sowie Methoden der Versorgungsforschung wiedergeben (K2/K3). Sie sind in der Lage aus ethischer Sicht Allokationsentscheidungen im Gesundheitswesen zu reflektieren (K2). Die Studierenden sind sich des Stellenwerts der Prävention im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich bewusst und können zentrale Programme in diesem Bereich benennen (K2). Sie sind in der Lage qualifiziert zum Mehrwert von Präventionsmaßnahmen Stellung zu nehmen (K2/K3). Die Studierenden kennen die Unterschiede von Präventionsmaßnahmen (K0). Studierende kennen die grundlegenden Herangehensweisen und Probleme der Gesundheitspsychologie und können diese wiedergeben (K2). Sie sind in der Lage, die zentralen psychologischen Theorien und Forschungsbefunde aus den Bereichen: Gesundheitskognition, Gesundheitsverhalten, Arbeitspsychologie und Stress zu nennen (K2). Die Studierenden können die Rolle und Bedeutung der Primärversorgung in einem Gesundheitssystem erklären (K3). Sie können die ökonomischen Aspekte der Primärversorgung wiedergeben (K2). Die Studierenden erkennen Sozialhilfegruppen als wichtige Partner in der Patientenbetreuung, besonders bei chronischen Erkrankungen (K1). Sie kennen die Prinzipien der Zusammenarbeit zwischen Medizin und SHG (K1). Die Studierenden verstehen wie systematische Übersichtsarbeiten und Guidelines entstehen (K1), können diese kritisch beurteilen (K2) und sind in der Lage, evidenz-basierte Empfehlungen in der klinischen Praxis zu implementieren (K3). Die Studierenden sind in der Lage zentrale Themen und Herausforderungen des Spitalmanagements darzustellen und können diese reflektieren (K2/K3). Die Studierenden können zentrale Ansätze des medizinischen Prozess- und Qualitätsmanagements wiedergeben und sind sich der Einsatzmöglichkeiten für ein professionelles ärztliches Handeln bewusst (K2). Die Studierenden besitzen ein Grundwissen zu juristischen Implikationen des ärztlichen Handelns (K1) und können daraus Konsequenzen für ein professionelles ärztliches Handeln ableiten (K2).
Subject (*)Ziele und Aufgaben der Versorgungsforschung; Fragestellungen hinsichtlich Menge und Qualität der im Versorgungsalltag in Anspruch genommenen Gesundheits- bzw. Krankenversorgungsleistungen im zeitlichen Verlauf, nach Regionen und Bevölkerungsgruppen verteilt; Strukturen, Prozesse und Rahmenbedingungen der Versorgung und deren Auswirkungen; Methoden in der Versorgungsforschung; Ethische und wirtschaftliche Fragestellungen bei der Mittelallokation im Gesundheitswesen; Prävention im Kinder- und Jugendbereich: Vorstellung der Programme Gesunder Kindergarten, Gesunde Schule – der Return of Invest von Programmen, welche frühestmögliche Bewusstseinsbildung bewirken Prävention im Erwachsenenbereich: Ist Screening gleich zu setzen mit Prävention? Darstellung der Screeningprogramme Gebärmutterhalsabstrich, Mammographie, Coloskopie, Hautveränderungen; Spezifische Vorsorgeprogramme für definierte Zielgruppen: Vorstellung der Programme Frühe Hilfen, Sozialplan Essstörungen, Opiatsubstitution, ...; Sinn und Mehrwert von allgemeinen Verhaltensregeln wie mehr Bewegung, Körpergewichtsreduktion, Diäten... Unterschiede von Präventionsmaßnahmen. Gesundheitspsychologie: Grundlagen: Körperliche und Psychische Gesundheit; Modelle des Gesundheitshandelns; Gesundheitskognition: Subjektive Gesundheitsvorstellungen und Krankheitstheorien; Risikoschätzung; Optimismus; Gesundheit und Verhalten: Ernährung; Tabak- und Drogenkonsum, Gesundheit und Alter; Ernährung; Sportliche Aktivität; Gesundheit und Arbeit: Gesundheitsrelevante Reaktionen auf beruflichen Stress, Betriebliche Gesundheitsförderung; Gesundheitserziehung in der Schule; Gesundheit und Neue Medien; Stress und motivationale Faktoren: Emotionen und Gesundheit; Soziale Unterstützung; Stressbewältigungsprogramme; Compliance; Rolle und Bedeutung der Primärversorgung im Gesundheitswesen; Ökonomische Aspekte der Primärversorgung Rehabilitation: Sinnhaftigkeit, Aufbau und Struktur von Selbsthilfegruppen ( SHG ), sowie deren Stellung im Rahmen der Patientenbetreuung; Zusammenarbeit von Klinik und Selbsthilfegruppen an konkreten Beispielen (zB: Rheuma, Parkinson, MS , Herz, Cystische Fibrose etc.). Krankenhausmanagement: Grundweichenstellungen der Finanzierung: Grundweichenstellungen im österreichischen Gesundheitswesen, Entwicklung der Gesundheitsausgaben, Finanzierungsquellen und ausgabensteigernde Faktoren, zentrale Finanzierungsströme im Spitalbereich; Krankenhäuser als Unternehmen: Strukturmerkmale, Grundweichenstellungen, Krankenhäuser als Dienstleistungsunternehmen und als professionelle Bürokratien; Grundlagen der Unternehmensführung: Management der System-Umweltbeziehungen, Management der Strukturen und Management der Humanressourcen EbM und Leitlinien als Entscheidungsgrundlage für ärztliches Handeln; ärztliches Fehler, Risiko- und Qualitätsmanagement Strafrechtliche Haftungsfragen des ärztlichen Handelns, zivilrechtliche Fragen des Arzt-Patientenverhältnisses inklusive der zivilrechtlichen Haftung und Fragen der Aufklärung.
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