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[ 603ERNSNSYV17 ] VL Basics and interdisciplinary approach to diseases of the nervous system

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Workload Education level Study areas Responsible person Hours per week Coordinating university
1 ECTS M1 - Master's programme 1. year Human Medicine Tim von Oertzen 2 hpw Johannes Kepler University Linz
Detailed information
Original study plan Master's programme Human Medicine 2018S
Objectives (*)Die Studierenden…

  • können die Ätiologie und Pathophysiologie der wichtigen neurologischen Krankheitsbilder benennen (K2).
  • können die Diagnostik, Therapie und Prävention der wichtigen neurologischen Krankheitsbilder wiedergeben (inkl. Aspekte der neurologischen Versorgungsstruktur) (K2).
  • sind mit dem üblichen Verlauf und den Komplikationen der wichtigen neurologischen Krankheitsbilder vertraut (K2).
  • können die psychosozialen Konsequenzen von neurologischen Erkrankungen einschätzen (K2).
Subject (*)Prinzipien der neurologischen Syndromologie inkl. neuroanatomischer und neurophysiologischer Grundlagen

Ätiologie/Pathophysiologie, Risikofaktoren, Symptomatik, klinische und apparative Diagnostik, Differentialdiagnose, Therapie, Prävention und Nachsorge/rehabilitative Aspekte folgender Krankheitsbilder:

  • cerebrovaskuläre Erkrankungen (cerebrale Ischämie inkl. topographischer Zuordnung zu Gefäßterritorien, Intracranielle Blutungen und Aneurysmen hirnversorgender Gefäße, Sinusvenenthrombose, Schlaganfall und Schwangerschaft)
  • Epilepsien (Grundlagen inkl. Klassifikation und Semiologie epileptischer Anfälle, Abgrenzung zu anderen iktalen Ereignissen, Status epilepticus, psychosoziale Aspekte)
  • Erkrankungen des autonomen Nervensystems (Kreislaufregulationsstörungen, Schweißsekretionsstörungen)
  • Schwindel/ Okulomotorikstörung (Anatomische Grundlagen des vestibulären, okulomotorischen, extrapyramidalen und cerebellären Systems; Kenntnis der wichtigsten peripheren und zentralen Schwindelsyndrome; somatoforme Gang-/Gleichgewichtsstörungen)
  • Bewegungsstörungen und Motoneuronerkrankungen (Wichtigste klinische Symptom-Bilder und Syndrome, Motoneuronerkrankungen, Genetik von Bewegungsstörungen)
  • Sinnesneurologie (Zentrale Hörstörungen, Zentrale Sehstörungen, Neurogene Kommunikationsstörungen)
  • Demenzen u.a. neurodegen. Erkrankungen (Demenz, Pseudodemenz, andere neurokognitive Störungen; Grundlagen der neuropsychologischen Diagnoseverfahren)
  • Neuroinfektiöse Erkrankungen (bakterielle Meningoenzephalitis, virale Enzephalitis/Meningitis, Neuroborreliose, Prionenerkrankungen, opportunistische ZNS-Infektionen, rechtliche Aspekte)
  • Neuroimmunologische Erkrankungen (Multiple Sklerose (MS), Andere neuroimmunologische Erkrankungen des ZNS/PNS)
  • Neurotraumatologie und Neurointensivmedizin (Koma und andere Bewusstseinsstörungen, Hirndruck inkl. invasivem Monitoring, Schädel-Hirn-Trauma, Wirbelsäulentrauma und Bandscheibenpathologien, Spinale Syndrome)
  • Neuroonkologie (Primäre ZNS-Tumoren inkl. WHO-Klassifikation und Komplikationen, Sekundäre ZNS-Tumoren und Meningeosis carcinomatosa, Sonstige intrakranielle Neoplasien)
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (PNS) (Polyneuropathien, Andere PNS-Erkrankungen inkl. Plexus- und radikulären Läsionen)
  • Kopfschmerz und andere Schmerzsyndrome (Primäre und sekundäre Kopf- und Gesichtsschmerzen, Neuropathischer Schmerz, Rückenschmerzen)
  • Muskelerkrankungen (Störungen der neuromuskulären Übertragung, Myopathien u.a. Muskelerkrankungen)
  • Metabolische, toxische und medikamentöse neurolog. Störungen (metabol. Enzephalo- und Myelopathien, medik.-tox. /substanzinduzierte Enzephalopathie)
  • Schlafmedizin (Parasomnien, Schlaf-Apnoesyndrom)
Criteria for evaluation (*)Keine eigenständige Beurteilung der Lehrveranstaltung. Die Beurteilung erfolgt im Rahmen der schriftlichen Modulprüfung am Ende des Moduls. Die Zuteilung zur Vorlesung gilt als Anmeldung zur unmittelbar auf das Modul folgenden Modulprüfung (vereinfachtes Anmeldeverfahren), sofern alle Anmeldungsvoraussetzungen vorliegen.
Methods (*)Die Lehrveranstaltung wird als Blended Learning-Lehrveranstaltung abgehalten – das heißt, dass Präsenzeinheiten und E-Learningphasen aufeinander aufbauen. In den Präsenzeinheiten werden neben einführenden Vorträgen gemeinsam Inhalte diskutiert. E-Learningphasen dienen zur selbständigen Vertiefung und Erarbeitung verschiedener Lehrinhalte.
Language German
Study material (*)Neurologie. Hacke W (Hrsg.), 14. Auflage, Springer Verlag 2016; Duale Reihe Neurologie. Mashur KF et al., 7. Auflage, Thieme, 2013
Changing subject? No
On-site course
Maximum number of participants 60
Assignment procedure (*)Verbundene Anmeldung