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[ 603WAFASPSK26 ] KS Die Patientin, die das Wetter kontrolliert. - Spezielle Faelle aus Randbereichen der Psychiatrie

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Workload Ausbildungslevel Studienfachbereich VerantwortlicheR Semesterstunden Anbietende Uni
1 ECTS M2 - Master 2. Jahr Humanmedizin Kurosch Yazdi-Zorn 1 SSt Johannes Kepler Universität Linz
Detailinformationen
Anmeldevoraussetzungen Studienfach Erkrankungen der Psyche und Psychosomatik
Quellcurriculum Masterstudium Humanmedizin 2026W
Lernergebnisse
Kompetenzen
Die Studierenden verstehen die besonderen diagnostischen und therapeutischen Herausforderungen, die sich aus komplexen Fallkonstellationen der Suchtmedizin, Psychosomatik, Alterspsychiatrie und Psychotherapie ergeben. Sie können ungewöhnliche oder seltene psychopathologische Phänomene systematisch erfassen, analysieren und klinisch einordnen. Dabei sind sie in der Lage, differenzialdiagnostische Überlegungen zu entwickeln und geeignete therapeutische Maßnahmen abzuleiten, die den spezifischen Anforderungen dieser vier Fachbereiche entsprechen. Ein besonderer Fokus liegt darauf, atypische Symptompräsentationen und vielschichtige Verläufe zu erkennen, kritisch zu bewerten und in ein kohärentes diagnostisches und therapeutisches Vorgehen zu integrieren.
Fertigkeiten Kenntnisse
Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, eine strukturierte psychiatrische Anamnese und psychopathologische Befunderhebung auch in komplexen oder ungewöhnlichen Fallkonstellationen durchzuführen. Sie können diagnostische Überlegungen anhand bio-psycho-sozialer Modelle entwickeln, geeignete therapeutische Verfahren auswählen und in multidisziplinäre Behandlungskonzepte einbetten. Darüber hinaus beherrschen sie die Anwendung klinischer Entscheidungshilfen wie Risikoabschätzungen (z.B. Suizidalität, Delirrisiko, Komorbiditäten im Alter) und können interdisziplinäre Fallbesprechungen aktiv mitgestalten. Die Studierenden lernen, anhand realer Fallbeispiele eigenständig Behandlungspläne zu erstellen, reflektieren ihre Vorgehensweise kritisch und berücksichtigen ethische Aspekte in der Versorgung psychiatrischer Patient*innen. Einführung in komplexe und seltene Fallkonstellationen der Psychiatrie; differenzialdiagnostische Besonderheiten seltener oder atypischer psychotischer Phänomene; Besonderheiten der Suchtpsychiatrie mit Schwerpunkt auf Doppeldiagnosen und seltenen Intoxikationsmustern; psychosomatische und dissoziative Störungsbilder mit atypischer Symptompräsentation; alterspsychiatrische Fallbeispiele mit komplexen Demenz- und Delirverläufen; psychotherapeutische Zugänge bei schwierigen oder untypischen Therapieverläufen; Konzepte der interprofessionellen Versorgung in Spezialbereichen; ethische Grundlagen wie Autonomie, Zwang und Urteilsfähigkeit; Gesprächsführung und diagnostische Interaktion in herausfordernden klinischen Situationen.
Beurteilungskriterien Die Lehrveranstaltung hat immanenten Prüfungscharakter und es besteht Anwesenheitspflicht, die aktive Mitarbeit der Studierenden ist erforderlich. Selbst bei begründetem Fernbleiben durch Genehmigung des/der Lehrveranstaltungsleiters/Lehrveranstaltungsleiterin ist jedenfalls eine Anwesenheit von mindestens 75% zu erbringen. Es obliegt dem/der Lehrveranstaltungsleiter/in, ob bei begründetem Fernbleiben zur positiven Absolvierung eine Ersatzleistung zu erbringen ist. Die Studierenden demonstrieren im Rahmen der Lehrveranstaltung vorgegebene Fähigkeiten und Fertigkeiten. Neben der aktiven Mitarbeit ist auch eine schriftliche Fallbearbeitung für eine positive Beurteilung notwendig.
Lehrmethoden Erarbeitung komplexe Fallbeispiele aus der Suchtmedizin, Psychosomatik, Alterspsychiatrie und Psychotherapie mittels fallorientierter Lehre, interaktiver Diskussionen und strukturierter Falldemonstrationen.
Abhaltungssprache Deutsch
Lehrinhalte wechselnd? Nein
Präsenzlehrveranstaltung
Teilungsziffer 20
Zuteilungsverfahren Verbundene Anmeldung