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[ 101PIREWARK16 ] KS Werkstatt Argumentationstechnik und Rechtsdurchsetzung

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Workload Ausbildungslevel Studienfachbereich VerantwortlicheR Semesterstunden Anbietende Uni
3 ECTS D - Diplom Rechtswissenschaften 2 SSt Johannes Kepler Universität Linz
Detailinformationen
Quellcurriculum Diplomstudium Rechtswissenschaften 2026W
Lernergebnisse
Kompetenzen
Die Studierenden sind mit den verschiedenen Stufen der außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsdurchsetzung im Zivilrecht vertraut – vom Erstgespräch mit Mandanten über das anwaltliche Aufforderungsschreiben und Vergleichsverhandlungen bis zur Klagsführung. Sie können die für eine konkrete Fallkonstellation zweckmäßigste Vorgehensweise identifizieren und die jeweiligen Vor- und Nachteile einzelner Durchsetzungsstrategien einschätzen. Sie verstehen die unterschiedlichen Anforderungen an mündliches und schriftliches juristisches Argumentieren und sind in der Lage, Fragestellungen der Rechtsdurchsetzung praxisnah zu reflektieren.
Fertigkeiten Kenntnisse
• Systematische Erfassung eines Sachverhalts aus der Mandantenperspektive und Identifikation der relevanten Rechtsfragen (k3)

• Erstellung eines strukturierten Konzepts für die außergerichtliche und gerichtliche Durchsetzung eines Anspruchs (k5)

• Verfassen eines anwaltlichen Aufforderungsschreibens und Aufbereitung einer Klage anhand einer konkreten Fallkonstellation (k5)

• Aufbereitung und Vortrag eines mündlichen Vortrags oder Plädoyers für eine bestimmte Rechtsposition (k5)

• Kritische Bewertung der sinnvollsten prozessualen Schritte unter Abwägung von Kosten, Risiko und Erfolgsaussichten (k4)

• Verständnis für das Führen von Vergleichsverhandlungen mit sachgerechter Reaktion auf Gegenargumente (k5)

• Grundlagen und typischer Ablauf der anwaltlichen Mandantenaufnahme (Sachverhaltserhebung, Ersteinschätzung, Beratung)

• Überblick über Funktion und Gestaltung anwaltlicher Aufforderungsschreiben

• Grundkenntnisse der Struktur zivilrechtlicher Klagen und der wesentlichen Anforderungen an Klagsschriftsätze

• Grundzüge der Vergleichsverhandlung als Instrument der außergerichtlichen Streitbeilegung

• Überblick über die zentralen Regeln der juristischen Argumentationstechnik in mündlichen und schriftlichen Vorträgen

• Grundkenntnisse der verfahrensstrategischen Erwägungen bei der Wahl zwischen außergerichtlicher und gerichtlicher Rechtsdurchsetzung

Beurteilungskriterien Mitarbeit, mündliche oder schriftliche Lehrveranstaltungsprüfung
Lehrmethoden Vortrag mit interaktiven Elementen, Diskussion und Gruppenarbeiten
Abhaltungssprache Deutsch
Literatur Wird zu Beginn der LVA bekanntgegeben.
Lehrinhalte wechselnd? Nein
Sonstige Informationen Die Lehrveranstaltung bildet im Ausmaß von 1,5 ECTS-Punkten einen Bestandteil des Fertigkeitentrainings im Sinne von § 3 des Curriculums.
Präsenzlehrveranstaltung
Teilungsziffer -
Zuteilungsverfahren Direktzuteilung