Studierende sind in der Lage, verschiedene Konfliktszenarien zu erkennen (analysieren) und dementsprechende Verfahrensdesigns und Verfahrensmodelle zuzuordnen.
Sie kennen die Unterschiede zwischen zivilprozessualer und strafprozessualer Verfahrensführung und Verfahrensbeteiligung.
Sie können defensive, kompromiss- und konsensorientierte Verhandlungsstrategien unterscheiden. Sie können sich einen Überblick über ein Konfliktszenario verschaffen und einfache deeskalierende Gesprächstechniken anwenden.
Fertigkeiten
Kenntnisse
Analyse und Differenzierung von Konfliktlösungsstrategien und rechtlichen Verfahrensmodellen im Zivil- und Strafprozess (k4)
Verfahrensdesign: Gestaltung von Kommunikations- und Verfahrensregeln in konfliktbehafteten Verhandlungssituationen
Einfache Gesprächsführungstechniken in unterschiedlich ausgeprägten Konfliktsituationen
Studierende kennen die rechtlichen Rahmenbedingungen ziviler und staatlicher Konfliktlösungsmodelle. Sie sind mit den Grundsätzen der Verfahrensmodelle, insbesondre mit dem Grundsatz des fairen Verfahrens vertraut.
Sie kennen die Grundlagen der Konflikttheorie und unterschiedliche Gesprächsführungstechniken.
Sie kennen spezifische Herausforderungen der strafprozessualen und zivilprozessualen Verfahrensführung und Verfahrensbeteiligung.
Beurteilungskriterien
Lehrveranstaltungsprüfung. Die Beurteilung erfolgt nach Maßgabe einer für das Semester im Vorhinein fächerübergreifend abgestimmten und kundgemachten Gesamtplanung auf Grundlage von Klausuren, Hausübungen, automatisierten Computer-Tests, mündlichen Prüfungen und/oder Mitarbeit in der Lehrveranstaltung.