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[ 603WAFAPSYK21 ] KS Psychologie

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Workload Ausbildungslevel Studienfachbereich VerantwortlicheR Semesterstunden Anbietende Uni
2 ECTS M2 - Master 2. Jahr Humanmedizin Michaela Schöny 2 SSt Johannes Kepler Universität Linz
Detailinformationen
Anmeldevoraussetzungen Studienfach Erkrankungen der Psyche und Psychosomatik
Quellcurriculum Masterstudium Humanmedizin 2023W
Ziele Die Studierenden können die Bindungstheorien und die verschiedenen Persönlichkeitsstile benennen (K2) und daraus abzuleitende Aspekte für die Beziehungsgestaltung diskutieren (K3). Sie können die Lerntheorien und das daraus abzuleitende Kontingenzmanagement benennen (K2). Die Studierenden können unter Berücksichtigung verhaltenssteuernder Theorien und Modelle ihre Reflexionsbereitschaft und -kompetenz aufbauen (K3). Die Studierenden erlernen die Prinzipien einer aktiven Beziehungsgestaltung zum Patienten und können diese anwenden (K3). Sie können Grundlagen der Psychohygiene und Strategien der Selbstfürsorge und Stressmanagementstrategien benennen und diskutieren (K2/K3). Sie erkennen mögliche Schnittstellen zwischen Medizin und Psychologie wieder (K1). Die Studierenden können die Aufgabenfelder der Klinischen Psychologie benennen (K2) und die Kooperation in der interdisziplinären Zusammenarbeit erläutern (K3).

Die Studierenden können anhand von Fallbeispielen die Arzt-Patient-Beziehung reflektieren und entsprechende Verhaltensstrategien gezielt anwenden (A1/V2). Den Studierenden gelingt es Gesprächsführung aktiv zu gestalten und dadurch Einfluss auf die Arzt-Patient Beziehung zu nehmen (V2/A2). Anhand von Fallbeispielen gelingt es den Studierenden Strategien im Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen zu reflektieren (V2). Den Studierenden gelingt es durch die selbstständige Bearbeitung der Fallbeispiele die Selbstreflexion zu stärken (V2/A2). Die Studierenden erkennen mögliche Schnittstellen zwischen Medizin und Psychologie wieder (V1).

Lehrinhalte Grundlagen der Bindungstheorie und -forschung. Vermittlung von Modellen zu den unterschiedlichen Persönlichkeitsstilen. Grundlagen der Lerntheorien, Konditionierungsprozesse. Nutzung von lerntheoretischem Wissen im klinischen Alltag, Kontingenzmanagement. SORK-Modell. Fallbeispiele. Modelle der Motivation als Grundlage der Verhaltenssteuerung - Bedürfnisse, Emotionen, Anreize. Motivationskonflikte. Emotionstheorien. Emotionen und Bedürfnisse in der Arzt-Patient-Beziehung anhand des Modells nach M. Rosenberg. Erkennen von und Umgang mit emotionalen Krisen und Suizidalität. Grundlagen und Modelle der Psychohygiene. Burnout-Prophylaxe/ Stressmanagement. Strategien der Selbstfürsorge. Medizin: Schnittstelle Klinische Psychologie und Gesundheitspsychologie. Vermittlung von Aufgabenfeldern der Klinischen Psychologie. Fallbeispiele für interdisziplinäres Arbeiten im klinischen Alltag.

Selbstständige Aufbereitung von Fallbeispielen unter Berücksichtigung der theoretischen Vorlesungsinhalte zu den Themen Bindungstheorie und Beziehungsgestaltung, Persönlichkeitsstile, Lerntheorien und Kontingenzmanagement, Motivation und Emotion, Psychohygiene und Selbstfürsorge, Schnittstelle zur Klinischen Psychologie.

Beurteilungskriterien Die Lehrveranstaltung hat immanenten Prüfungscharakter und es besteht Anwesenheitspflicht. Darüber hinaus ist eine Seminararbeit zu verfassen. Selbst bei begründetem Fernbleiben durch Genehmigung des/der Lehrveranstaltungsleiters/Lehrveranstaltungsleiterin ist jedenfalls eine Anwesenheit von mindestens 75% zu erbringen. Es obliegt dem/der Lehrveranstaltungsleiter/in, ob bei begründetem Fernbleiben zur positiven Absolvierung eine Ersatzleistung zu erbringen ist.
Lehrmethoden Impulsvorträge, Selbstständige Aufbereitung von Fallbeispielen
Abhaltungssprache Deutsch
Literatur Bourne, L. & Ekstrand, B. (2005). Einführung in die Psychologie. 4. Auflage. Verlag Dietmar Klotz.
Lehrinhalte wechselnd? Nein
Äquivalenzen 603WAFAPSYV17: VL Grundlagen und interdisziplinäre Betrachtung der Psychologie (1 ECTS) + 603WAFAPSYS17: SE Seminar zu Psychologie (1 ECTS)
Präsenzlehrveranstaltung
Teilungsziffer 20
Zuteilungsverfahren Zuteilung nach Vorrangzahl